Erste Überlegungen im Hinblick auf die Erstellung einer Dorfchronik wurden im Rahmen der Vorbereitungen der „Eilveser Dorfwochen 1994" angestellt. Im Dezember 1993 bildete sich ein „Arbeitskreis Dorfchronik” und am 6. September 1995 wurde der Verein „Dorfchronik Eilvese e.V.” gegründet. Die Zielsetzung der Chronisten war es, eine Dorfchronik zu schreiben, die lesenswert, lesbar und nachprüfbar ist. Im Jahr 2008 wurde die „Dorfchronik Eilvese” veröffentlicht. In ihr wird die Geschichte des Dorfes vor dem Hintergrund geschichtlicher, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklungen und klimatischer und geologischer Gegebenheiten dargestellt. Die Geschichte der dörflichen Institutionen, Vereinigungen, Gewerbebetriebe und der Höfe seit 1567 werden erzählt, ebenso die Geschichte des legendären Funkenturms. Jedes Wohnhaus in Eilvese wird mit dem Baujahr und seinen Eigentümern bis Juni 2007 genannt. Gedruckt ist die 427 Seiten umfassende Chronik im Format DIN A4. Sie enthält über 1.000 Bilder (davon rund 760 farbig), mehr als 40 Tabellen und Grafiken und über 25 Karten. Nach der Veröffentlichung der Chronik sieht der Verein seine Aufgabe darin, die Entwicklung des Dorfes weiterhin zu erfassen, um bestimmte Kapitel aus der „Dorfchronik Eilvese“ zu aktualisieren. Weitere Aufgaben sind die Förderung von Heimatpflege und Heimatkunde.

Dorfchronik

Der  Verein Dorfchronik Eilvese e.V.

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Die Dorfchronik wird vom Verein zum Preis von 15,- € , zzgl. 5,- € Verpackung und Versand angeboten Für Anfragen und Bestellungen wenden Sie sich bitte an:
Bilder: Dorfchronik

Tagesfahrt des Vereins Dorfchronik Eilvese e.V. am 13.09.2018 nach Wolfenbüttel 

40 Teilnehmer sind am Donnerstag, den 13.09.2018, bei durchwachsenen  Wetterbedingungen zur diesjährigen Tagesfahrt des

Vereins Dorfchronik e.V. in die Lessingstadt Wolfenbüttel gestartet.

Das Schloß Museum war unser erstes Ziel. Die Repräsentationsgemächer zeugen noch heute von Glanz und Pracht höfischen

Lebens und geben ein lebensechtes Bild fürstlicher Wohn- und Tafelkultur des 17. und 18. Jahrhunderts. Die anschließende

Stadtführung führte durch die historische Altstadt der ehemaligen Welfenresidenz. Über 600 Fachwerkhäuser, teils noch aus dem

17. Jahrhundert, haben den 2. Weltkrieg unbeschadet überstanden und bilden ein beeindruckendes Ensemble mit einem historisch

gewachsenen Ambiente.   

 Nach der Mittagspause im Bayerischen Hof folgte der Besuch der beindruckenden Herzog August Bibliothek, einer Forschungs-

und Studienstätte europäischer Kulturgeschichte. Die Bibliotheca Augusta verfügt über einen bedeutenden Altbestand aus dem

Mittelalter. Ein herausragendes hier aufbewahrtes Einzelwerk ist das zwischen 1174 und 1189 entstandene Evangeliar Heinrichs

des Löwen.

Die Universalgelehrten Leibniz (1691 bis 1716) und Lessing (1770 bis 1781) wirkten als Bibliothekare maßgeblich bei der Erhaltung

und Aufarbeitung des Kulturschatzes mit. So war die Besichtigung des benachbarten Lessinghauses der logische Schlußpunkt

unseres Besuches. Im Stadtcafe am Marktplatz haben wir dann die kulturellen Leckerbissen mit Kaffe und Kuchen weltlich

ausklingen lassen und anschließend die Heimreise angetreten. 

Dieser kurze Reisebericht soll bereits heute das Interesse wecken für die nächste Tagesfahrt unseres Vereins im Herbst 2019.

Eilvese, den 17.09.2018

H. Hoffmeyer